News - an Taucher und Lanzarote Urlauber

Schiffswrack von Nautic Dive gefunden !
Die Fahrt von ca. 90 Minuten zur GPS – Position verging mit den letzten Vorbereitungen für den Tauchgang sehr schnell. An der Position angekommen suchten wir gemeinsam nach dem besten Platz zum Ankern und entschlossen uns für den höchsten Punkt auf dem Echolot. Hier war auf dem Bildschirm eine Erhebung von ca. 20 Meter zu sehen.
Der Tauchgang =
Mit einem leichten Trimixgemisch und 2 Stageflaschen für die Dekompression ging ich (Matthias) am Ankerseil wie geplant in die Tiefe. Nach ca. 3 Minuten war das Schiff zu sehen und ein wirklich schönes Gefühl überkam mich bei dem Anblick. Eine unglaubliche Menge an Barakudas und Goldmakrelen in extrem großen Fischschwärmen umkreiste das Wrack.
Ebenso tausende von anderen Schwarmfischen suchten die Nähe des mit einer Vielzahl von Muscheln und schwarzen Korallen bewachsenen Wracks.
Wie schon durch die Aufnahmen de Echolots vermutet, ist das Wrack mit ca. 20 Meter Breite und 100 Meter Länge in drei Teile zerbrochen, wo der Großteil des Mittelschiffs mit Brücke und Mast sehr gut erhalten ist.
Das Wrack ist für den Bereich des Sporttauchens nicht geeignet, das liegt an der Tiefe und der Sicherheit, die immer im Vordergrund stehen muss!
Für Trimixtaucher und Trimixanfänger werden wir in den nächsten Tagen und Wochen eine feste Abstiegsleine am Wrack anbringen, um so besser und sicherer zu diesem wunderschönen neuen Tauchplatz zu gelangen.
Schlusswort =
Soweit ich sehen konnte ist das Wrack bis heute unberührt und in der Vergangenheit nicht betaucht worden, umso interessanter und spannender für alle, die mit uns versuchen wollen das Geheimnis des Schiffsunglücks und die Identifizierung des Wracks zu klären.
Ich bedanke mich sehr für die professionelle Hilfe von Detlev K. und Frank W. auf unserem Tauchschiff „Morato“, die mich nach dem Freiwasseraufstieg heile, gesund und glücklich an meiner Dekoboje im Atlantik aufgenommen haben. Video hier anklicken: http://www.youtube.com/watch?v=3rAZ8msvb-k
















Seepferdchen reitet 5000 km durch den Atlantik 

Die Reise eines Seepferdchens hat Forscher so begeistert, dass Sie darüber im "Journal of Fish Biology" berichteten.
Eine Seepferdart, die an der Westküste des Atlantiks heimisch ist, wurde von Fischern rund 5.000 Kilometer von seinem ursprünglichen Lebensraum entfernt vor den Azoren gefangen. Die Wissenschaftler sind der Meinung, dass sich das Seepferdchen auf treibendem Seegras oder anderen schwimmenden Gegenständen angehängt hat und so den weiten Weg als "Blinder Passagier" zurückgelegt hat.
Genproben haben gezeigt, dass es sich bei dieser Seepferdart nicht um einen europäisches Seepferdchen handelt, welche ( nur 2 Arten ) vor der Küste Spaniens und Portugals heimisch sind. Beim diesem Seepferd handelt es sich um ein "Hippocampus Erectus", dessen Art vor der amerikanischen Atlantikküste verbreitet ist. Zitat = "Wir waren erstaunt ein solches Seepferdchen tausende Kilometer von seinem Verbreitungsgebiet entfernt zu finden", meint der Molekular-Biologe Paul Shaw vom Royal Holloway der University of London.
Die Genprobe, von dem vor den Azoren gefangenen Seepferdchen ist fast identisch mit der vom "Hippocampus Erectus", die normal vor der Ostküste der USA leben. "Sie unterschieden sich wesentlich von den Arten, die vor den Azoren heimisch sind",so das Zitat der Forscher. Es sei das erste Mal, dass ein solches Seepferdchen im Ostatlantik gefunden wurde.

Ein Wunder der Natur mit vielen Rätseln:
Es ist seit vielen Jahren bekannt, dass Seepferde sich an Seegras, oder an andere schwimmende Gegenstände hängen um durch die Meere zu wandern. Trotzdem ist es noch immer ein rätselhaftes Wesen, welches die University of London seit Jahren in dem "Project Seahorse" mit genetischen Studien zu erforschen versucht.


„Tortuga“
- Kinofilm
„Tortuga“, der ab dem 1. Oktober in Deutschland im Kinos läuft.
Der Film nimmt die Zuschauer mit auf eine beeindruckende Reise einer „Caretta Caretta“ !
Der Film handelt von der Lebensgeschichte einer weiblichen Meeresschildkröte und sensibilisiert die Zuschauer mit aufregenden und wunderschönen Bildern. Es wird die Zerbrechlichkeit des Lebensraums Meer sehr schön dargestellt. 
„Den Machern des Films ist es gelungen, dass der Film trotz seiner emotionalen Botschaft auf biologisch korrekten Fakten basiert “, so das Zitat von Birgit Braun, die Artenschutzreferentin beim WWF in Deutschland ist. Die Biologin Birgit Braun ist von der Dokumentation sehr beeindruckt: „Der Film zieht die Zuschauer mit seinen atemberaubenden Aufnahmen in den Bann und zeigt, wie aufregend und spannend das Leben einer Meeresschildkröte ist. Er ist ein eindringliches Plädoyer für den Erhalt unsere Meere“ so das Zitat vom WWF.
„Tortuga - Die unglaubliche Reise der Meeresschildkröte“ ist ein Kinoerlebnis mit wunderschönen Aufnahmen für die ganze Familie von groß bis klein. Eine kleine Spende = Die Zuschauer leisten mit ihrem Kinobesuch zugleich einen Beitrag zum Erhalt und Überleben der Schildkröten. Zwei Cent von jeder Kinokarte gehen an den WWF. Davon werden u.a. neue Fischereimethoden entwickelt. Dazu gehören z.B. "Rundhaken" für den Einsatz bei der Fischerei mit Langleinen. Schildkröten können sich von den gekrümmten Angelhaken ( Rundhaken ) wieder befreien, Fische beißen trotzdem weiter an. Auf diese Art kann der nicht gewollte Fang ( Beifang ) um bis zu 90 Prozent verringert werden.
Foto: Big Fame Limited



RYANAIR fliegt nun direkt nach Lanzarote !

Wenn Ihr preiswert nach Lanzarote fliegen möchtet, gibt es nun eine billige Alternative !
Ryanair fliegt nun von - Frankfurt (Hahn) und Düsseldorf (Weeze) -
direkt nach Lanzarote und das ab 49 Euro.
Informationen findet Ihr hier =
http://www.ryanair.com/site/DE/dests.php?loc=ACE


Liebe Tauchfreunde,
nun haben wir das Tauchschiff, welches wir uns alle gewünscht haben !


- Morato - ist der Name von unserem neuen 10 Meter Tauchschiff, welches über einen extra gebauten Ein / Ausstieg mit perfekter Taucherleiter verfügt. Auf unserem neuen Tauchschiff haben bis zu 10 Taucher bequem platz.
Mit diesem hochseetüchtigen Schiff unternehmen wir u.a. Tauchausflüge auf die Nachbarinseln von Lanzarote und unternehmen Tauch und Strand – Ausflüge an einsame Plätze der Insel.



Schiffsname – Morato =
Morato – war Piratenanführer auf Lanzarote und hat die Grundlagen der Demokratie auf dieser Insel eingeführt










Nicht nur „Ironmänner“ beim Ironman Lanzarote 2009

 
LANZAROTE: Am 23. Mai 2009 fand auf Lanzarote einer der härtesten Ironman-Triathlons der Welt statt. Das Rennen an sich ist schon eine extreme körperliche Herausforderung. Wenn man aber erlebt, mit welchem Enthusiasmus die Teilnehmer an den Start gehen und wie sie kämpfen, um ins Ziel zu gelangen, da sieht man seine eigene Fitness unter einem anderem Blickwinkel.
Das Teilnehmerfeld des Ironman auf Lanzarote war gut besetzt, wohl auch, weil man bei entsprechenden Platzierungen ein Ticket für die größte Ironman - Veranstaltung auf Hawaii bekommen konnte. So sind auch viele deutsche Sportler sind an den Start gegangen.
Auch unter den Frauen herrschte ein verbitterter Kampf um den Titel. Die Britin Belly Bayliss wollte auf jeden Fall ihren Titel verteidigen. Erwartungsgemäß hatte Hillary Biscay die Damen nach dem Schwimmen angeführt. Doch beim Radfahren übernahm eine andere Teilnehmerin die Führung. Rachel Joyce gab hier das Tempo vor. Doch beim Laufen war die Titelverteidigerin nicht zuschlagen. Belly Bayliss machte hier alles klar und siegte mit einer Endzeit von 9:54:57.
Bei den Männern zeichnete sich ein ähnlich spannendes Rennen ab. Der Titelverteidiger Bert Jammaer wollte auch dieses Rennen gewinnen. Nach dem Schwimmen dominierten aber erst mal andere. Die beiden Britten Stephen Bayliss und Scott Neyedli. Auf der Radstrecke hatte der Belgier die Spitzengruppe nach 40 gefahrenen Kilometer eingeholt und gab die Führung nicht mehr ab. Bert Jammaer hat dann alles aus sich herausgeholt und fiel förmlich über den Zielstrich.
Erfreulich aus deutscher Sicht ist, dass Reutlinger Stephan Vuckovic den zweiten Podiumsplatz erkämpft hatte.
Quelle: http://www.comprendes.de/nachrichten/nachrichten-einzelansicht/datum/200...
Verfasst von Thomas Möller am Mo, 2009-05-25 19:46.

Hitzerekord tief im Atlantik
Mitten im Atlantik hat eine deutsche Forscherin die heißeste bekannte Unterwasserquelle entdeckt. 407 Grad Celsius zeigte das Thermometer eines Tauchroboters an einem sogenannten Schwarzen Raucher - eine Insel des Lebens in der Finsternis.
Per Tauchroboter hielten die Wissenschaftler an Bord des Forschungsschiffs "Meteor" ein Thermometer an den Schwarzen Raucher in 3000 Metern Tiefe. Diese Warmwasserspeier am Meeresboden interessieren Forscher wegen ihrer Rolle als Inseln des Lebens in einer denkbar lebensfeindlichen Umgebung: Extrem hoher Druck, ewige Finsternis, Eiseskälte und ein eklatanter Mangel an Nährstoffen machen den Boden der Tiefsee unwirtlich.

Doch um die Raucher herum gedeiht das Leben, weil sie nicht nur Wärme spenden, sondern auch Nährstoffe aus dem Gestein herauslösen. Bisher galten 402 Grad als Hitzerekord für Schwarze Raucher, waren jedoch bloß im Pazifik gemessen worden, wie die International University Bremen (IUB) mitteilte. "Die Erhöhung des Temperaturweltrekords um nur fünf Grad Celsius mag auf den ersten Blick unerheblich scheinen; sie hat jedoch erhebliche Konsequenzen", sagt die Bremer Geowissenschaftlerin Andrea Koschinsky.
An der Fundstelle, dem mittelatlantischen Rücken, wo die afrikanische und die südamerikanische Kontinentalplatte jährlich vier Zentimeter auseinander driften, tritt heißes Wasser normalerweise bis zu 350 Grad warm aus. 407 Grad seien aber jenseits einer besonderen Grenze, erklärte Koschinsky.
Bei den in der Tiefe herrschenden Druckverhältnissen tritt Wasser mit dieser Temperatur nicht mehr als Flüssigkeit aus, sondern in einem Zwischenzustand aus flüssig und gasförmig. Dieser überkritische Dampf löst aus dem umliegenden Gestein Bestandteile ganz anders heraus, als heißes Wasser es tut. "Das Ergebnis sind superheiße Lösungen mit außergewöhnlichen Zusammensetzungen", sagte Koschinsky. Das könne Auswirkungen auf die Lebensbedingungen um besonders heiße Schwarze Raucher haben.
Die Reise der "Meteor" dauert noch bis Anfang Juni. Ein internationales Forscherteam - unter anderem mit Teilnehmern aus Bremen, Hamburg, Kiel und Münster sowie des Woods Hole Oceanographic Institute in den USA - will Stoff-, Energie- und Lebenszyklen an Bruchstellen in der Tiefsee erforschen. Die Rekordmessung sei nur durch das Zusammenspiel zweier Tauchroboter aus den USA und Deutschland möglich gewesen, teilte die IUB mit.
Quelle: Bericht im Spiegel Online

Der Delfin und seine heilende Wirkung

Im Bereich der Kanarischen Inseln konnten 27 verschiedene Wal- und Delfinarten nachgewiesen werden. Dies sind erstaunlich viele Meeres-Säugetierarten im Vergleich zu anderen Gegenden. Dies ist dadurch zu erklären, dass die Inseln einen Schnittpunkt darstellen zwischen dem kalten, dem gemässigten und dem tropischen Verbreitungsbiet der einzelnen Spezies. Einige Arten durchstreifen die Kanaren auf ihren Weg in andere Regionen, andere sind ortsansässig (Grosser Tümmler, Pilotwal).
Delfine sind auf dem Kanarischen Archipel häufig anzutreffen. In Küstennähe schwimmen sie in kleinen Schwärmen von 10-50 Exemplaren. Auf hoher See können die Gruppen jedoch mehrere hundert Tiere gross sein. Einzelne Arten können bis über 100 m tief tauchen und bis 15 Minuten unter Wasser bleiben.
Haben Delfine eine heilende Wirkung ?
Nachdem Dr. Horace Dobbs bereits vor  15 Jahren ein ForschungsProjekt zum Thema „Depressionen und Delphine“ durchgeführt und dabei aufgezeigt hat, wie schnell sich auch chronische Depressionen in der Begegnung mit Delphinen auflösen –  hat nun gerade das British Medical Journal eine wissenschaftliche Studie veröffentlicht, die ebenfalls zu dem Ergebnis kommt, dass durch die Begegnung mit Delphinen sich die depressiven Symptome verringern. Das Projekt wurde in Honduras mit 30 Patienten über zwei Wochen durchgeführt. Das Forschungsteam kommt zu dem Ergebnis: „"Depressive symptoms improved after two weeks of treatment. In conventional therapy - psychotherapy or drug therapy - symptoms usually improve substantially after four weeks."
Haben Sie schon einmal Delphine gesehen im Meer, in einem Delphinarium oder im Fernsehen? Und können Sie sich an das Gefühl erinnern, das da in Ihnen aufstieg? Viele Menschen berichten von Gefühlen von Lebensfreude, Leichtigkeit, Kraft, ja sogar Glück. Und Menschen, die gerade Stress, Angst oder Depression erleben, sind überrascht, dass sich dieser Gemütszustand bei einer Begegnung mit Delphinen rasch auflöst und Lebensfreude wieder zum Vorschein kommt.
Da bekanntlich Stress, Angst und Depression Auslöser oder Katalysator für viele, insb. psychosomatische Krankheiten sind, sind für diese Menschen eine Begegnung mit den Meeressäugern sehr zu empfehlen. Eine interdisziplinäre wissenschaftliche Studie in Hawaii hat erst kürzlich nachgewiesen, dass die Töne und das elektromagnetische Feld der Delphine sogar die menschliche DNA verändern kann. Die Forscher erklären so die heilsamen Wirkungen.
Auch haben EEG-Messungen vor und nach einer Delphin Begegnung gezeigt, dass die Gehirnfrequenzen auf einen Zustand sinken, den man von langem Meditieren kennt und der auch zu innerem Frieden führen kann – eine für alle Menschen wünschenswerten Zustand.
Quelle: Institut - Blaubeerwald


Ist der Stachel vom Rochen giftig ?
Viele Rochen ernähren sich von Wirbellosen Kleintieren, wie Krebse, Muscheln, Schnecken, Würmern usw. Es gibt auch eine Reihe von Fischfressern unter den Stachelrochen. Der Glattrochen frisst Fische, Plattfische und Tintenfische. Die größten Rochen, wie der Manta und Mobula, ernähren sich von Planktonorganismen und kleinen Fischen. Beute finden Rochen mit ihrem sehr guten Geruchssinn. Darüber hinaus können sie auch die schwachen elektrischen Felder wahrnehmen, die jedes Lebewesen umgeben. Zum Zerknacken harter Kalkgehäuse ist das Gebiss mit besonders flachen, breiten Zähnen bestückt. Der Stachel der Rochen war schon den antiken Griechen bekannt. Im Gegensatz zu mancher Legende können sie ihn jedoch nicht abschießen. Rochen greifen Menschen nicht an und sind ungefährlich für "Schnorchler" und Taucher ! Unfälle mit Stechrochen passieren aber zum Beispiel, wenn Badende auf ein Tier treten. Der Stachel ist die Verteidigungswaffe der Stechrochen. Er besteht aus Kalk und ist mit giftigem Gewebe überzogen. Etwa alle sechs Monate fällt ein Stachel ab und wird durch einen Neuen ersetzt. Auf dem Bild sieht man wie bereits der nächste Stachel unter dem alten Stachel heranwächst, manchmal wächst der neue aber auch über dem alten Stachel. Man weiß von keinem Rochen, der grundlos einen Menschen angegriffen hat ! Rochen wehren sich nur, wenn sie sich angegriffen fühlen. Wenn Sie z.B. am Boden liegend bedroht werden. Sie sind äußerst friedfertige Tiere, können aber je nach Art für den Menschen gefährlich werden, wenn man ihnen zu nahe kommt und / oder Sie bedroht. So gibt es Rocharten, wie den Stachelrochen, die für den Menschen hochgiftige Stachel haben. Fühlen sie sich bedroht, setzen sie diesen Stachel mit Giftdrüsen und Widerhaken auch durchaus ein. Sollte man in einen Rochen treten und gestochen werden, ist es ratsam, sofort einen Arzt aufzusuchen.
TOXIZITÄT
GIFTDRÜSEN: An der Basis oder Ende vom Schwanz -mehrere Giftstachel, die auch tiefe Wunde reißen können.
TOXIN :
Proteingemisch wird inaktiviert durch hohe Temperatur.
THERAPIE :
Heißwassermethode wird empfohlen - betroffene Extremität in noch tolerierbar heißes Wasser (bis ca. 45°C) für > 30 Min.  bei wiederkehrendem Schmerz erneut Heißwasser, aber nicht länger als 2h Stunden diese Methode anwenden.
IMPFUNG: Tetanusschutz beachten
Quelle = Toxinfo-Datenbank


Top Segler auf Lanzarote

Vom 20.10.bis 25 10.2008 kämpften die höchstbezahlten Profis der Welt im Segelsport  um den finalen Weltmeisterschaftslauf in der TP-52-Klasse auf Lanzarote. Auf der schnellen TP-52-Yacht des Hamburgers Harm Müller-Spreer segeln Jochen Schümann, Tim Kröger, Toni Kolb und Matthias Paschen um den Sieg.Der 46-Jährige Harm Müller-Spreer ist Eigner der „Platoon“, des einzigen deutschen Schiffes am Start auf Lanzarote.Die knapp 16 Meter langen Yachten sind extrem leicht, verfügen über eine riesige Segelfläche und sind mit ca 30 Knoten Wind verdammt schnell.Vor Puerto Calero auf Lanzarote wartet hochgradige Konkurrenz auf die deutsche Mannschaft und die Verhältnisse hier vor Lanzarote sind sehr anspruchsvoll.
Die Sieger =
Die Hamburger Segeljacht -Platoon- mit Steuermann Jochen Schümann hat eine gelungene Generalprobe für die Weltmeisterschaft der TP52 feiern können. Das Team des dreimaligen Segel-Olympiasiegers belegte den zweiten Platz bei der 7. Trofeo César Manrique - vor Puerto Calero auf Lanzarote. " Wir können mit unserer WM-Generalprobe sehr zufrieden sein ", sagte Jochen Schümann mit Blick auf die Titelkämpfe. Weiter sagte Schünemann hier auf Lanzarote = "Die Verhältnisse hier vor Lanzarote sind sehr anspruchsvoll und abwechslungsreich, so dass wir mit einer wirklich spannenden WM rechnen können ".Den Sieg bei der Trofeo César Manrique sicherte sich das spanische Americas Cup Team -  El Desafio (23 Punkte) mit dem Amerikaner Paul Cayard am Steuer. Im Gesamtklassement kam das italienische Team von Audi mit der TP 52 (38 Punkte) auf den dritten Rang hinter Schümanns - Platoon (29 Punkte). Die Stimmung im Team ist sehr gut und ich bin mir sicher, dass wir unsere gute Form auch in der kommenden Woche wieder unter Beweis stellen werden, sagte Schümann in einem Interviewe in Puerto Calero.

NACKTSCHNECKEN
Knallbunte Giftschleudern !
Statt eines Gehäuses tragen sie ihre Kiemen als buntes Büschel auf dem Rücken. Meeresnacktschnecken brauchen die transportable Festung nicht mehr, seit sie eine viel effektivere Methode entwickelt haben, ihre Feinde abzuschrecken: fiese Gifte.
Nacktschnecken leben in allen Weltmeeren. Auf Sandböden und Korallenriffen, im Flachwasser und in mehr als tausend Meter Tiefe, in warmem wie in kaltem Wasser, ja sogar rund um die heißen Tiefseeschlote. Die meisten Arten sind fingergroß, ihr Körper ist allen Einflüssen der Umwelt direkt ausgesetzt. Sogar ihre Kiemen, über die sie Sauerstoff aus dem Wasser filtern, tragen sie in ungeschützten Büscheln auf dem Rücken (daher der biologische Name Nudibranchier: "Nacktkiemer").
Meeresnacktschnecken können ihren muskulösen Fuß vom Boden lösen und sich mit der Strömung treiben lassen. Manche Arten schwimmen sogar aktiv, aber eilig haben sie es so gut wie nie. Dabei gibt es in ihrem Lebensraum viele gierige Räuber. Warum also werden die Schnecken nicht vom Boden gepflückt wie die Garnelen vom Grill? Die Antwort lautet: Die meisten der rund 3000 Nacktschneckenarten können sich sehr gut verteidigen.
Viele von ihnen haben zunächst einmal eine zähe, höckerige, raue Haut. Vor allem aber haben sie das schützende Gehäuse ihrer Verwandten gegen weniger schwerfällige Waffen eingetauscht: giftige Sekrete und Nesselzellen.
Einige Arten stellen eigene Gifte her, die meisten beziehen sie jedoch aus ihrer Nahrung. Manche fressen zum Beispiel giftige Schwämme. Das schadet ihnen nicht. Im Gegenteil: Sie speichern die ätzenden Verbindungen ihrer Beute im eigenen Körper und geben sie über Hautzellen oder Drüsen wieder ab, wenn sie gereizt werden. Andere Nacktschnecken bilden Nematocysten: Kapseln mit eng gepackten Stacheln, die sie von Feuerkorallen, Seeanemonen und Quallen aufgenommen haben.
Die Schnecken sind gegen die Stiche immun. Sie rüsten mit der gestohlenen Artillerie vielmehr die eigenen Extremitäten auf – und informieren mögliche Feinde mit weithin leuchtenden Farben und Mustern: "Es ist besser für euch, mir vom Leib zu bleiben!"

Dieses Prinzip bewährt sich in der Evolution seit Jahrmillionen. Mit ihren starken Farbkontrasten sind die Schnecken vor dem Grün und Braun der Riffe deutlich zu sehen, und vorwitzige Räuber lernen rasch, einen Bogen um bunte Muster zu machen, die ungenießbares Fleisch ankündigen. Sogar Tiere, die solche Muster nur nachahmen, obwohl sie selber ungiftig sind, werden in Ruhe gelassen.
Andere Nacktschnecken, die eher nachtaktiv sind, setzen statt auf Kontrast lieber auf Tarnung – auch wenn sie nicht weniger wirksame Abwehrgifte aufbieten können. Mit Pigmenten, die der Farbe von Schwämmen und anderem Bodenbewuchs ähneln, werden selbst die größten Meeresnacktschnecken – immerhin so groß wie der Unterarm eines ausgewachsenen Mannes – im Handumdrehen unsichtbar.

"Als ob man einen Radiergummi kaut"
Nacktkiemer sind blind für ihre eigene Schönheit: Ihre Augen können kaum mehr unterscheiden als Hell und Dunkel. Sie nehmen ihre Umwelt durch Riechen, Schmecken und Tasten wahr. Dazu tragen sie Tentakel und besondere Sinnesanhänge – die Rhinophoren – am Kopf. Chemische Signale helfen ihnen beim Aufspüren der Nahrung. Das können Korallen und Schwämme sein, aber auch Rankenfußkrebse, Eier anderer Meerestiere, kleine Fische – und ihresgleichen.
Wenn Nacktschnecken verschiedener Arten aufeinandertreffen, frisst eine ohne Umstände die andere. Manche benutzen dazu Kiefer und Zähne, andere setzen verdauende Enzyme ein, um die Beute aufzulösen. Trotz ihres Arsenals an Giften und Nesselzellen gibt es auch noch andere Tiere, die Appetit auf Nacktschnecken haben: Fische, Schildkröten, Seesterne und einige Krebse. In Chile sowie auf den Inseln vor Russland und Alaska werden die Schnecken auch von Menschen verzehrt – gekocht, gebraten oder roh. Die Giftorgane werden natürlich vorher entfernt. Geschmeckt hat es unserem Fotografen David Doubilet dennoch nicht: "Als ob man einen Radiergummi kaut."
In anderer Hinsicht sind sie für den Menschen nützlicher. Forscher haben das einfache Nervensystem der Nacktkiemer untersucht, um Aufschlüsse über Lern- und Erinnerungsvorgänge zu gewinnen. In dem chemischen Arsenal der Tiere sucht man nach Arzneistoffen. Das hat eine lange Tradition: Schon Plinius der Ältere berichtete im 1. Jahrhundert n. Chr., man habe gemahlene Schnecken mit Honig vermischt und damit "Geschwüre am Kopf" behandelt. Bei einem Seehasen – ebenfalls einer Meeresschnecke – entdeckte man kürzlich einen krebshemmenden Wirkstoff, der mittlerweile klinisch erprobt wird.
Fachleute schätzen, dass bis heute höchstens die Hälfte aller Arten von Nacktschnecken identifiziert ist, und selbst diejenigen, die man kennt, sind wenig erforscht. Die meisten leben höchstens ein Jahr, dann verschwinden sie einfach. Ohne Knochen oder ein Gehäuse, das übrigbleibt, erinnert nichts mehr an ihr kurzes, buntes Leben.
Der Bericht ist von = Jennifer S. Holland

Buckelwal - Bestände erholen sich
Endlich mal gute Nachrichten von den Naturschützern: Dank der Einschränkung des kommerziellen Walfangs haben sich einige Walbestände erholt. Nicht oft haben Umweltschützer etwas Gutes über Wale zu vermelden. Diesmal aber schon: Einige Populationen der großen Meeressäuger haben sich nach Angaben der Internationalen Umweltschutzorganisation IUCN erholt. Weniger Walarten seien demnach vom Aussterben bedroht, darunter vor allem Buckel- und Zwergwale. Die Bestände hätten sich stabilisiert und gäben Grund zu vorsichtigem Optimismus, sagte der Vorsitzende einer IUCN-Expertengruppe, Randall Reeves. Auf einer neuen Roten Liste werde der Buckelwal daher nicht mehr in der Kategorie "gefährdet", sondern als "weniger gefährdet" geführt. Gleiches gelte für den südlichen Glattwahl und den Zwergwal. Trotz der erfreulichen Entwicklung müssten etwa ein Viertel der Meeressäuger noch immer als bedroht angesehen werden, darunter der Blau- und der Finnwal, erklärten die Tierschützer. Auch der Vaquitawal im Golf von Kalifornien ist nach wie vor vom Aussterben bedroht. Die größten Gefahren gingen von der Fischerei aus: Die Tiere würden von Schiffen verletzt oder aus ihrem Lebensraum vertrieben, sie verfingen sich in Netzen oder fänden keine Nahrung mehr. Als größte Walfangnationen gelten Japan, Norwegen und Island.
Urlaubstip auf Lanzarote : Das Wal und Delphin - Museum in Puerto Calero =
www.museodecetaceos.org/


Der Atlantik schluckt das Treibhausgas - Ozon

In der Atmosphäre über dem Atlantik wird bis zu 50 Prozent mehr Ozon abgebaut als bisher angenommen. Auch das Treibhausgas Methanverschwindet in der "Senke" des Ozeans. Allerdings ist die Langzeitmessung britischer Klimaforscher kein Anlass zu Euphorie - aus der Ozonsenke könnte schnell eine Ozonquelle werden.Ozonschlucker Atlantik: Der Ozean nimmt offenbar deutlich mehr Ozon auf als bislang vermutet. Der tropische Atlantik ist offenbar eine stärkere "Senke" für Treibhausgase als bislang angenommen. Über entsprechende Untersuchungen berichten britische Klimaforscher aktuell im Magazin "Nature". Auch das Treibhausgas Methan wird offenbar in größerem Ausmaß über dem Ozean abgebaut. Während Ozon in den oberen Schichten der Atmosphäre als Filter dient, der die Erde vor schädlicher UV-Strahlung von der Sonne schützt, ist es in unteren Luftschichten eher problematisch: Es wirkt als Atemgift und als Treibhausgas, das die Klimaerwärmung vorantreibt. "Fürs Erste ist es eine gute Nachricht, dass mehr Ozon und Methan abgebaut werden als erwartet", sagt deshalb Alastair Lewis. Er und seine Kollegen von den Universitäten von Leeds und York und vom Nationalen Zentrum für Atmosphärenforschung nutzten eigens entwickelte Geräte, um die Luft über dem tropischen Atlantik bei den Kapverdischen Inseln zu untersuchen. Sie fanden die Chemikalien Brom und Jod, die im Sprühnebel des Ozeanwassers entstehen oder vom Phytoplankton ausgestoßen werden. Sie greifen das Ozon an und zersetzen es. Dabei entsteht ein Molekül, das Methan spaltet. Zum ersten Mal wurde in der Region eine Langzeitmessung durchgeführt, denn bislang war die Atmosphäre über dem offenen Meer unzugänglich gewesen. Die Forscher hoffen, mit ihren neuen Daten Klimamodelle verbessern zu können. "Diese Studie erinnert uns daran, dass Messungen und Experimente unersetzlich sind, wenn wir die Atmosphäre verstehen wollen", sagt John Plane von der Universität von Leeds. "Diese Produktion von Brom und Jod mitten auf dem Ozean bedeutet, dass die Zersetzung von Ozon über dem Meer ein globales Phänomen sein könnte." Global oder nicht, vermutlich ist das System empfindlich. Und so schränkt Alastair Lewis die gute Nachricht gleich ein wenig ein: "Wir können uns nicht darauf verlassen, dass der tropische Atlantik eine permanente "Senke" für Ozon bildet. Die Atmosphäre ist hier in einer empfindlichen Balance - es braucht nur ein wenig mehr Stickoxide von fossilen Brennstoffen, die mit dem Wind aus Europa, Westafrika oder Nordamerika hierhergetragen werden, um die Gegend von einer Ozonsenke in eine Ozonquelle zu verwandeln.

Blauflossenthunfische im Atlantik sind eine bedrohte Tierart !

In Chinas Hauptstadt Peking stieg der Verbrauch von quasi null auf 60 Tonnen im Jahr 2005. Neue Fang-, Transport- und Konservierungstechnik machten es möglich. Japanische Fischfirmen bauten neue Märkte auf. Das aber hatte Folgen. Die Bestände im Mittelmeer, im Atlantik und in Teilen des Pazifiks seien bereits arg dezimiert, meint Sebastián Losada von Greenpeace in Madrid. Die Anrainerstaaten des Atlantiks schlagen Alarm, Umweltschützer in Australien stehen auf den Barrikaden. Nun sieht sich Japan gefordert, gehen doch 20 Prozent aller weltweiten Fänge über seine Märkte. Härtere Strafen bei Verstößen: Gründe sind drastisch gekürzte Fischfangquoten. Im November peilte die Kommission zum Schutz des Thunfisches im Atlantik an, bis 2010 deutlich weniger Fische aus dem Meer ziehen zu lassen als bisher. Lagen die Fänge nach Angaben der Umweltschützer von Greenpeace 1993 bei 600.000 Tonnen, so waren es zehn Jahre später noch 450.000 Tonnen. In drei Jahren könnten es weitere 10 Prozent weniger sein. Die Quote für den bedrohten Blauflossenthunfisch im Atlantik wird über vier Jahre von 32.000 auf 25.000 Tonnen gesenkt. Im Oktober erklärte die Kommission zur Konservierung des Südpazifischen Blauflossenthunfisches, die Fangquote für die besonders delikate, aber auch bedrohte Art von 15.000 auf 11.500 Tonnen im Jahr zu kürzen.Im August kündigte Japan an, das von den Vereinten Nationen vorgeschlagene Abkommen zum Schutz bedrohter Fischarten zu ratifizieren. Bislang unterzeichneten es 57 Staaten. Nun macht auch Tokio mit. Fortan wird es weniger Thunfisch fangen und einführen, seine Fischmärkte stärker überwachen und Verstöße strenger bestrafen. Das scheint auch dringend nötig - zappelte in den vergangenen Jahren doch in den Netzen der Fischer mehr Thunfisch, als für deren langfristigen Erhalt gut war. Holten sie Anfang der siebziger Jahre insgesamt eine Million Tonnen aus den Weltmeeren, so sind es heute 4 Millionen; war Thunfisch damals eine Delikatesse, so sind heute drei der fünf bekanntesten Arten fast zu einem Alltagsgericht geworden.

Die weltweite Diademseigel - Plage
Der schwarze Diademseigel oder Lanzettseeigel "Diadema Antillarum" ist gewöhnlich eine nachtaktive Art. Die Tiere können einen Durchmesser von fast einem halben Meter erreichen und ernähren sich an den Felsküsten als unspezialisierte Weidegänger von Algen. Mit ihren langen flexiblen Stacheln, die auch zur Lokomotion eingesetzt werden, sind sie vor fast allen Angreifern geschützt und bieten zusätzlichen Schutz für kleine Wirbellose und Fische, die sich in ihrer Nähe aufhalten. Die Stachelspitzen sind mit Widerhaken bewehrt und von einem giftigen Sekret umkleidet. Für den Menschen ist der Kontakt sehr unangenehm. Der Einstich ist schmerzhaft und die Haut läuft an dieser Stelle blau an, es besteht jedoch keine Gefahr (Als Gegenmittel: Essig löst die Kalkstacheln auf).
Die Diademseeigel treten stellenweise in solchen Massen auf, dass sie von ihrer nachtaktiven Lebensweise völlig abweichen und auch bei Tage die Felsen abweiden. Damit zerstören sie massiv die Nahrungsgrundlage für andere Arten und vor allem die Versteckmöglichkeiten für kleine Organismen, Nachwuchs und Brutgelege. Die Konsequenzen auf sämtliche Algen-, Wirbellosen- und Fisch-Bestände sind kaum auszudenken. Ökologisch wichtige Arten wie die Meerheide Cystoseira abies-marina wurden bereits unter Schutz gestellt. An manchen Orten, z. B. auf Teneriffa und Lanzarote hat man Taucher losgeschickt, um der Katastrophe gezielt Herr zu werden und diese Seeigel einsammelt oder tötet. Wie zahlreiche andere Probleme in der Natur dieser Welt wurde auch dieses vom Menschen geschaffen: Der Diademseeigel hat einige wenige, aber mitunter sehr spezialisierte Feinde. Igelfische, Drückerfische, Tritonshorn, ausgewachsene Eissterne (Martasterias glacialis) und Dornensterne (Coscinasterias tenuispina). Nun hat man aus den aufgeblasenen Igelfischen weltweit sehr dekorative Lampenschirme gebastelt, die in einigen Seemannskneipen zu bewundern sind. Die Tritonshorne lassen sich als "Muscheln mit Meeresrauschen" ebenfalls gut in Souvenirläden verkaufen. Die Drückerfische  sind unter Fischfeinschmeckern begehrt. Den räuberischen Seesternen fehlt es schließlich aufgrund des bar rock-Syndroms an geeigneten Versteckmöglichkeiten. Ausgewachsene Exemplare, die einen Seeigel überwältigen könnten, sieht man daher immer seltener. Also liebe Taucher, auch wenn wir alle wissen, dass man unterwasser nix anfassen soll, ist es dennoch keine Schande einen oder mehrere dieser Seeigel als Fischfutter zu verwenden  ;-) 

Natur und Forschung - SCHARFE WAFFE
Rätsel des Tintenfisch-Schnabels gelöst :
Kalmare besitzen einen extrem harten und messerscharfen Schnabel, um ihre Beutetiere zu erlegen. Wie aber benutzen sie ihn, ohne ihren eigenen weichen Körper zu verletzen? Jetzt haben Wissenschaftler das Geheimnis gelüftet.
Kalmare sind bekanntlich Weichtiere, ihr harter Schnabel aber erinnert mitunter an das Beißwerkzeug eines Vogels. Wie die Tiere auf die Jagd gehen und Beute erlegen, sich aber nicht selbst an ihrem scharfen Schnabel verletzen, war bisher unbekannt. Denn der Kalmarschnabel besteht aus einem der härtesten bekannten rein organischen Materialien, vergleichbar etwa mit der Härte von Zahnschmelz. Der Körper des Tintenfisches hingegen ist weich wie Wackelpudding. Jetzt haben Forscher das Rätsel gelöst. Der Schnabel ist dank einer raffinierten Mischung von miteinander vernetzten Proteinen, Chitin und Wasser so konstruiert, dass er von der extrem harten Spitze zum Ansatz hin immer weicher und nachgiebiger wird. Auf diese Weise vermeiden die Tiere einen zu abrupten Übergang von hartem Schnabelmaterial zum weichen Muskel und verfügen trotzdem über eine scharfe Waffe, mit der Beutetiere getötet werden können. Das System ist so ausgeklügelt, dass die Spitze des Schnabels mehr als hundertmal härter ist als die Stelle, an der er in das Körpergewebe übergeht, schreiben Ali Miserez von der University if California in Santa Barbara und seine Kollegen im Fachblatt "Science" (Bd. 319, S. 1816).
Wie ein Messer ohne Griff - Bei einem Angriff auf ein Beutetier muss der Kalmar vermeiden, dass das harte Schnabelmaterial gleichzeitig in sein eigenes Gewebe schneidet. Das sei vergleichbar mit dem Versuch, mit einer Messerklinge ohne Griff einen Braten zu tranchieren - ein Vorhaben, das der Hand wohl ebensoviel Schaden zufüge wie dem Braten, erläutern die Forscher.
Doch die Tintenfische haben ein "wirklich faszinierendes Design" gefunden, um dieses Problem zu lösen, meint Frank Zok, einer der Autoren der Studie. Der Schnabel besteht demnach zwar überall aus Chitin, Proteinen und Wasser, aber die Anteile dieser Komponenten variieren. So nimmt der Chitingehalt von der Spitze aus betrachtet in Richtung Basis deutlich zu, während der Proteingehalt umgekehrt von 60 Prozent an der Spitze auf lediglich 5 Prozent an der Basis abnimmt. Der Schlüsselfaktor für den Härtegradienten ist jedoch der Wasseranteil, der zwischen 70 Prozent an der Basis und weniger als 20 Prozent an der Spitze beträgt: Wird nämlich der gesamte Schnabel getrocknet, ist die Härte überall vergleichbar. Die Entdeckung sei keineswegs nur für die Grundlagenforschung interessant, erklärte Zok: Gelänge es, einen ähnlichen Gradienten künstlich nachzubauen, würden sich ganz neue Möglichkeiten für das Materialdesign ergeben. So sei es beispielsweise denkbar, dass in Zukunft Prothesen so entworfen werden, dass sie an einer Seite weich und flexibel wie Knorpel sind und dort problemlos an Muskeln oder anderes weiches Gewebe angeschlossen werden können. Die andere Seite könnte hingegen mit der Härte von Knochen ausgestattet werden, so dass sie stabiler und weniger anfällig für Abrieb sei. Auch vollkommen neuartige Klebstoffe seien denkbar.

Sarah Connor: Familienurlaub auf Lanzarote
Lanzarote - Sarah Connor im Urlaub. Die Sängerin zeigte sich jetzt rank und schlank auf Lanzarote.
Sarah Connor
Laut der "Bild"-Zeitung ließ sich die 26-Jährige in einem goldenen Bikini am Strand ablichten. Allerdings sind die Fotos nicht ganz jugendfrei. Der Grund: Bei einer Zupfaktion blitzt der Popo der Sängerin hervor. Sarah scheint das allerdings nicht gestört zu haben, sie lümmelte sich einfach zu Ehemann Marc Terenzi auf eine Liege.


Meerwasserentsalzung auf Lanzarote
Vorbild für Spanien Lanzarote - Die Kanarischen Inseln und insbesondere Lanzarote sind innerhalb Spaniens Vorreiter, was die Entsalzung und Wiederaufbereitung von Wasser angeht. Lanzarote ist Pionierin auf diesem Gebiet, hier wurde die erste Entsalzungsanlage Spaniens gebaut. Kürzlich fand auf der Insel, in Yaiza, eine Tagung zum Thema Wasseraufbereitung statt, zu der die führenden Experten des Landes angereist waren. Das Umweltministerium will die Erfahrungen, die auf den Kanaren gesammelt wurden, bei der Einführung dieser Techniken auf dem Festland nutzen. Auf Lanzarote stammt das gesamte Trinkwasser aus Meerwasserentsalzungsanlagen, auf allen Kanareninseln zusammengenommen sind es 80 Prozent. Was den Gesamtverbrauch der Kanaren, zu dem auch die Bewässerung in der Landwirtschaft gehört, angeht, so wird er zu zwei Dritteln aus Klär- und Entsalzungsanlagen gedeckt.
Flüge über Madrid Vor ein paar Tagen berichtete die spanische Zeitung "El Dia", daß Flüge von Deutschland auf die Kanarischen Inseln günstiger sind, wenn man über Madrid fliegt. Ein Direktflug von Deutschland nach Fuerteventura oder Lanzarote kostet etwa 155,- Euro, aber mit Zwischenlandung in Madrid würde man etwa 50,- Euro sparen. Wie die Zeitung feststellte, bieten viele Reisebüros diese Flüge gar nicht an, da es unwirtschaftlich sei.

Insel zu verkaufen

Seit Mitte August 07 wird die kleine Insel Montaña Clara zum Verkauf angeboten. Sie liegt nördlich von Lanzarote, zwischen La Graciosa und Alegranza. Für 9 Mio. Euro kann die 2,7 Millionen Quadratmeter große Insel erworben werden. Sie ist ein Teil des Naturparks Parque Natural del Archipiélago Chinijo und des Naturschutzgebietes Reserva Natural de los Islotes. Somit steht sie komplett unter Naturschutz und ihr natürlicher Zustand darf nicht verändert werden.

Ironman Lanzarote 2008 
Comerford und Jammaer gewinnen
Der Belgier Bert Jammaer hat in 8:59:37 Stunden die 17. Auflage des IRONMAN LANZAROTE gewonnen. Mit beständigen Leistungen in allen drei Disziplinen konnte er den Finnen Teemu Toivanen und den zweimaligen Sieger Ain-Alar Juhanson auf die Plätze verweisen. Die Britin Bella Comerford siegt bei den Frauen vor Heleen bij de Vaate und Tara Norton. Der IM Lanzarote wartet noch immer auf das Triple bei den Männern. Aber wieder hat der Sieger auch zuvor den Volcano Triathlon vor als Warmup gewonnen. Nach dem Schwimmen lag der Antwerpener Bert Jammaer auf Platz zwei und machte sich sofort auf die Verfolgung des Führungsfahrzeuges. Dieses sollte er für den Verlauf des Rennens nicht mehr aus den Augen lassen. Mit 5:03:28 Stunden erzielte er auf dem Rad nicht die Tagesbestzeit, aber der starke Radfahrer Ain-Alar Juhanson aus Estland konnte den Rückstand vom Schwimmen nicht entscheidend verkürzen. So ging der Vierte des letzten Jahres mit zwei Minuten Vorsprung auf die Laufstrecke und baute dort seinen Vorsprung Meter für Meter aus.
Kein Triple - Nur Platz 3 für Juhanson
Der Sieger des IRONMAN LANZAROTE der Jahre 2005 und 2006 Ain-Alar Juhanson kam mit einer ordentlichen Schwimmleistung aus dem Atlantik. Wie schon bei seinen zwei Siegen lag er rund fünf Minuten zurück. Auf dem Rad drehte der Este zwar auf, aber konnte den Rückstand zur Spitze nicht egalisieren. Auf seine gewohnte Führung musste er verzichten. Mit zwei Minuten Rückstand ging es aus der zweiten Wechselzone. Auf dem letzten Kilometer musste der estische Hüne den zweiten Rang abgeben. Gegen den laufstarken Teemu Toivanen musste er sich um 21 Sekunden geschlagen geben. Der Österreicher Frederic Kohl und der Einheimische Gregorio Morales vervollständigen die besten Fünf.
Bella Comerford gewinnt
Die Britin Bella Comerford gewinnt innerhalb von sechs Wochen ihren zweiten Ironman. Nach dem Sieg in Südafrika war sie auch heute in Puerto-del-Carmen das Maß der Dinge. Sie vertraute auf ihre Laufstärke und ließ sich auch nicht vom mehr als sechs Minuten Rückstand auf die Führende Tara Norton (CAN) beim zweiten Wechsel beeindrucken. Nach 15 Kilometern hatte Comerford die Führende Norton gestellt und ließ ihr auch keine Chance. In Südafrika hatte sie das Rennen 200 Meter vor dem Ziel entschieden. In Puerto-del-Carmen hatte sie noch 25 Kilometer um einen beruhigenden Vorsprung von 10 Minuten heraus zu laufen. Auf den zweiten Platz schiebt sich auf den letzten Metern die Niederländerin Heleen bij de Vaate und distanziert die beim zweiten Wechsel führende Tara Norton auf Platz 3. Im Ziel betrug der Abstand zwischen Zweiter und Dritter 1:09 Minuten. Die Vorjahreszweite Tara Norton muss sich heute mit Platz drei begnügen. Die Favoritin Virginia Berasategui fand heute nicht in ihren Rhythmus und wurde schon auf der Radstrecke klar distanziert. Beim Schwimmen hatte die Spanierin und zweifache Siegerin des IRONMAN den Kontakt zur Spitze, aber auf der Radstrecke musste sie die Führende Tara Norton um 27 Minuten ziehen lassen. Somit war schon vor dem zweiten Wechsel klar, dass es bei den Frauen kein zweites Triple nach Paula Newbie-Fraser geben würde.Die Deutschen Starterinnen Heidi Jesberger und Heike Priess platzierten sich auf den Plätzen 8 und 11. Auch sie verpassten auf dem Rad den Anschluss an die Spitze und konnten den großen Rückstand von zwanzig Minuten nicht mehr verkürzen. Der Ironman Lanzarote ist jedes Jahr etwas ganz Besonderes, einmal natürlich für die spanische Insel selbst, andererseits vor allem für die Teilnehmer. Ein Wettbewerb dieser Klasse in solch einmalig wunderschöner Umgebung ist immer ein außergewöhnliches Erlebnis!  INFOS =  www.ironmanlanzarote.com

Abenteuer  Segelsport
Im Hafen von Puerto Calero bei uns auf Lanzarote hat derzeit das Team von "Ericsson Racing" ihr Trainingslager aufgeschlagen  Darunter sind  die besten Segler der Welt.
Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Ericsson Sponsoren etwa 30 Millionen Euro investieren müssen, um so eine 70 Fuß ( 21 Meter ) -Rennsegelyacht mit zehn Mann Besatzung zu finanzieren. Die Rennstrecke geht über 60 Tausend Kilometer, vorbei an allen Kontinenten, über die Weltmeere. Die Segelregatta  ist das größten und härteste Segelrennen der Welt, nur die Besten der Welt schaffen es am  „Volvo Ocean Race 2008“ teilzunehmen. www.ericssonracingteam.com
Der „Volvo Ocean Race Cup“ hat weltweit insgesamt mehr Zuschauer als die Olympischen Spiele !

Wissenswertes !
Rekord im Extremtauchen geht an die Schnabelwale
Die Meeressäuger tauchen länger und tiefer als alle anderen Säugetiere Schnabelwale sind die Extremtaucher unter den Meeressäugetieren: Sie tauchen bis zu 1.900 Meter in die Tiefe ab, um nach ihrem Leibgericht Tintenfisch zu schnappen. Das hat ein internationales Forscherteam um Peter Tyack vom Ozeanografischen Institut in Woods Hole herausgefunden. Die Meereswissenschaftler verfolgten die Tauchgänge von zehn Schnabelwalen vor der italienischen Küste und den Kanarischen Inseln, um herauszufinden, wieso diese Tiere durch Echoortung von Marineschiffen gestört und tot an Land gespült werden. Vermutlich beeinflusst diese Sonartechnik das Tauchverhalten der Wale. Über die Lebensweise der Schnabelwale war lange Zeit wenig bekannt, da die Meeressäuger nur sehr selten in Küstennähe auftauchen. Auch kommen sie zwischen den Tauchgängen nur für wenige Sekunden an die Wasseroberfläche. Die Forscher um Tyack hefteten daher auf die Haut der Wale Peilsender, um die Tauchtiefe und -geschwindigkeit, die Orientierung sowie die akustischen Signale der Wale aufzuzeichnen. Die Sender waren so programmiert, dass sie sich nach rund einem Tag automatisch vom Wal ablösen, an die Oberfläche kommen und dort geortet werden können.
Die Auswertung der Tauchdaten von sieben Cuvier-Schnabelwalen im Ligurischen Meer und drei Blainville-Schnabelwalen bei den Kanarischen Inseln überraschte die Forscher: Die Cuvier-Wale brachten es auf die Rekordtiefe von 1.900 Metern, und auch bei den Blainville-Schnabelwalen gab es einen Tauchgang mit bis zu 1.200 Metern. Ein Tauchgang dauert dabei im Schnitt rund eine Stunde. Auffällig fanden die Forscher auch das zeitliche Muster des Abtauchens: Zwischen zwei Tauchgängen auf durchschnittlich 1.000 Meter Tiefe kamen immer mehrere Abstiege auf wenige 100 Meter. Vermutlich erholen sich die Tiere in dieser Phase von den Strapazen des Tieftauchens, schreiben die Forscher.
Immerhin bringt der Wasserdruck ab einer Tiefe von 100 Metern die Lungen zum Kollabieren, so dass sie keinen Luftsauerstoff mehr enthalten. In Ermangelung des Sauerstoffs schaltet sich dann der Stoffwechsel der rund zehn Meter langen Wale um. Die Forscher vermuten nun, dass die kleinen Tauchgänge zwischen den Extremabstiegen eine Art Lockerungsübung sind – ähnlich einem Leistungssportler, der zwischen den Wettbewerben durch kurze Übungen die Muskulatur lockert.
Diese Lockerungsübungen könnten ein wesentlicher Faktor dafür sein, dass Wale nicht an der Taucherkrankheit leiden. Kommen menschliche Taucher zu schnell an die Wasseroberfläche, so bilden sich durch die schnelle Druckentlastung Gasblasen im Blut. Bei Walen kommt die Taucherkrankheit nicht vor – nur bei tot an den Strand gespülten Walen konnten Tiermediziner Anzeichen davon feststellen. In diesen Fällen könnte die Sonarortung der Marine das natürliche Tauchverhalten gestört und damit zu Taucherkrankheit und Tod der Tiere geführt haben, glauben die Forscher.


Tauchversicherungen :
Tauchlehrer und Tauchguids sind in der Pflicht vorzubeugen und eine Taucher - Haftpflicht bzw. eine Tauchversicherung für sich abzuschließen.
Nach meiner persönlichen Meinung wird das Risiko und die Versicherung für einen Sporttaucher zu sehr hochgespielt, da Tauchunfälle extrem selten sind und diese, die einer Druckkammerbehandlung bedürfen noch viel seltener ! - zum Glück !!!!!!
Trotz allem sind hier zum Vergleich ( Preis und Leistung ) einige Alternativen für Euch.
Eine Tauchversicherung beinhaltet ebenso die medizinische Aufklärung durch Spezialisten bei Fragen die entstehen können, wie z.B. vor einer Tauchlehrerprüfung.

www.aqua-med.de
Aqua Med - nur für Taucher mit Wohnsitz in Deutschland !
aqua med reise- und tauchmedizin ist ein international tätiges medizinisches Unternehmen mit dem Schwerpunkt auf Tauch- und Überdruckmedizin, Reisemedizin sowie internationale Assistance.

aqua med bietet vielfältige Dienstleistungen für Unternehmen und Einzelpersonen an, hierzu gehören:
* der ärztliche Notruf und die Assistance für Notfälle im In- und Ausland
* Untersuchungen und Impfungen
* Beratungen und Gutachten
* Seminare und Fortbildungen
* Versicherungsleistungen

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www.daneurope.org

DAN - ist eine "Non Profit Organisation" und gehört unter den Tauchsport - Versicherungen mit zu den größten.
DAN - Europe a non profit foundation which helps divers in difficulty and conducts scientific research aimed at bringing about greater safety to diving.
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www.dive-master.net
Dive Master - Insurance
Die Versicherungspalette wurde von erfahrenen Tauchern zusammengestellt und ist somit einzigartig auf den Tauchsport zugeschnitten. Seit 1987 führen wir Versicherungsprodukte speziell für Sport- und Profitaucher, sowie Tauchcentren und Tauchlehrer. Unsere Produkte sind bei Lloyds untergebracht.

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www.divinginsuranceuk.com
Diese ist ein englisches Unternehmen, versichert aber weltweit !

Here at Westfield Sub Aqua and Marine Insurance Services Ltd we offer a wide range of different policies relating to scuba diving, and these consist of:
* Dive Equipment Insurance
* Camera Equipment Insurance

* RIB/hardboat/inflatables Insurance
* Travel Insurance, Annual or Short Period
* Compressor Insurance
* Personal Accident Cover (Telephone for further information)
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Info zur Druckkammer auf Lanzarote :
Die Druckkammer ist Eigentum der Inselregierung und steht im Krankenhaus in Arrecife.
Die Betreiber der Druckkammer garantieren 7 Tage in der Woche und 24 Stunden am Tag die ständige Bereitschaft dieser.
Die Betreiber  " Medicina Hiperbarica De Lanzarote SL " sind von der Inselregierung auf Lanzarote für den ständigen Betrieb und Wartung eingesetzt, ebenso die Ärzte.
Die Druckkammer auf Lanzarote ist die modernste auf den Kanarischen Inseln !
Allen Menschen auf dieser Insel, die diese benötigen wie z.B. Verbrennungsopfern , Tinitus - Behandlungen usw. und zum Glück in den seltensten Fällen auch Tauchern steht diese zur Verfügung.